7. Tag Herzfeuer (Kazaaasha) – Darkness Rising Teil 3

Nachdem Kazaaasha sich in Falkenring seine Belohnung für die erledigen Jobs geholt hatte verließ er das Langhaus des Jarls von Falkenring wieder und trat in die Dunkelheit ein die die Welt gerade umfing.

Sein Ziel war klar. Er hatte einen weiteren Splitter ausgemacht. Dieser befand sich im Osten. Kazaaasha wandte sich der Richtung zu und verließ Falkenring. Er musste den Aufstieg nach Helgen nehmen. Er kannte diesen Ort schon. Er hatte ihn ganz am Anfang schon einmal besucht und nun würde er dahin zurückkehren. Passend dazu hatte er einen Kontrakt erhalten in dem er ein Beast in einer Höhle erschlagen sollte. Die Grauwasser Grotte.

Falkenring_Himmel

Falkenring_Himmel

Für Ihn war das eine Trivialität. Ein Beast erschlagen war nicht das was ihn antrieb. Seine Ziele waren höher gesteckt als ein Beast zu erschlagen. Aber es versprach eine gute Jagd zu werden. Außerdem musste er sich damit abgeben. Ohne Gold bewegte sich in Tamriel nicht mal ein Wagenrad.

Meine Macht wird wachsen… Dann sind diese Trivialen Aufgaben unwichtig…

dachte er sich während er durch die Dunkelheit wanderte. Der Weg hinauf nach Helgen ist selten ruhig. All zu oft treffen Sturmmäntel auf Thalmor und Imperiale. Und so sollte es auch diese Nacht sein… aber…

Kurz vor einem kleinen Lager unter einem Felsvorsprung traf Kazaaasha auch tatsächlich auf entsprechende Fraktionen. Sturmmäntel, Thalmor und Imerpiale. Aber sie waren alle samt Skelette. Hier kämpften die Toten gegen sich. Sie hatten Ihre Waffen ergriffen und Ihre Rüstungen wieder angelegt um sich immer noch zu bekämpfen. Ihr Hass für einander kannte also keine Grenzen. Nicht einmal das Grab konnte Ihnen Frieden verschaffen.

Einem nach dem anderen wurde erschlagen bis keiner mehr übrig war. Sein Zorn hatte sich gelegt und der Kampfrausch verschwand. Der Kampf und der gesamte Tag hatten Ihn müde gemacht. Abgesehen davon ist es oberhalb von Helgen sehr kalt. Vor allem in der Nacht musste man sehr aufpassen nicht der Kälte zum Opfer zu fallen. Das war für Kazaaasha das größte Ärgernis. Eigentlich sollte seine Macht ihm ermöglichen gegen die Kälte immun zu sein… aber das war er nicht.

Somit war er gezwungen die Nacht an besagtem Lager zu verbringen und am Morgen weiter zu reisen wenn die Sonne wieder die Welt wärmte.

Falkreath_Cave

Falkreath_Cave

Die Nacht verging und Kazaaasha erwachte am Morgen kurz vor dem aufgehen der Sonne. Er streckte seine Hand nach dem Himmel. Seine Gedanken waren klar und bestimmt.

Ich werde den Himmel beherrschen und diese Welt auch.

dachte er sich.

Dann fielen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken und brachen die ersten Schatten auf. Dann erhob sich Kazaaasha und baute sein Lager ab. Sein Lager bestand im wesentlichen nur aus einer Schlafmatte. Der Splitter den er gespürt hatte befand sich bei Helgen. Wohl nicht in der Stadt aber in seiner indirekten Nähe. Bis hier her hatte Kazaaasha 4 Splitter in sich auf genommen. Der bei Helgen sollte der 5. sein.

Er richtete seinen Blick nach Osten in Richtung Helgen.

Es ist nicht mehr weit bis ich in Helgen ankommen werde. Dann werde ich den Splitter finden.

dachte er sich und setzte sich in Bewegung. Stets seinem Ziel entgegen.

Nach einer kleinen Wanderung durchschritt er die zerstörte Stadt und erreichte auch kurz darauf das Osttor der Stadt. In Helgen herrschte heute wieder mit eisiger Faust die Kälte. Nicht selten das es in Helgen Temperaturen jenseits der plus Grade gibt. Jedoch war das Osttor verschlossen. Er rüttelte daran doch es gab nicht nach. Dann schaute er sich um. Das Schloss war lädiert. Kein Dietrich oder Schlüssel würde je wieder dort hinein passen. Die Kälte zehrte an seiner Kraft und ihm wurde nach und nach immer kälter. Er kämpfte mit der Kälte und der Zorn darüber das sich das Tor nicht öffnen lies sorgten dafür das Kazaaasha seine Beherrschung verlor.

Er trat etwas vom Tor zurück schloss die Augen und ging in sich. Dann öffnete er die Augen schlagartig und stürmte mit erhobenen Schild auf das Tor zu. Das Schild geführt von Kazaaasha trafen das Tor mit einer solchen unglaublichen Wucht das es das Tor direkt in dutzende Teile zerfetzte. Und damit hatte sich der Zorn des Khajiit gelegt. Vor allem dann als er den Splitter erspäht hatte.

Er ging schnurstracks auf diesen zu und nahm seine gesamte Macht in sich auf. Gestärkte und Bereit ließ ihn der Splitter zurück. Seine Macht war wieder ein kleines Stück gewachsen. Doch noch war es nicht an der Zeit zu gehen. Sein Kontrakt mit der Grauwasser Grotte wartete noch auf ihn. Auf seiner Karte hatte er sehen können wohin er musste. So ging Kazaaasha den Pass hin auf. Mit jedem Höhenmeter den er überwand wurde es kälter und kälter.

Es wurde so kalt das er gezwungen war an einem Felsvorsprung ein Feuer zu machen. Zum Glück war das eine Sache die ihm mehr als nur einfach von der Hand ging. Das Feuer war schnell entzündet und eben so schnell kehrte die Wärme in seinen Körper zurück.

Wie Kazaaasha in das Feuer starrte begann er nach zu denken. Er versuchte sich an eine möglich Vergangenheit zu erinnern aber je mehr er es versuchte desto weniger erhielt er. Auf der einen Seite würde es ihn nicht stören nicht zu wissen was ein mal war. Auf der anderen Seite hatte er etwas in sich was sich nur zu gern daran erinnern würde was einmal gewesen ist. Kazaaasha verbrachte einige Minuten so stehend am Feuer. Schließlich kam er durch ein Geräusch wieder zu sich. Er zog seine Klinge und drehte sich rasch um. Hinter ihm war ein Fuchs vorbei gerannt der von einem Wolf gejagt wurde. Der Anblick war seltsam für ihn. Zumindest in diese Moment. Die Klinge steckte er wieder in Ihre Scheide und dann richtete er seine Arme auf den Wolf. Mit bloßer Willenskraft packte er den Wolf und stieß ihn einige Meter nach hinten in eine Schneewehe. Der Wolf winselte als das passierte und der Fuchs schaute verdutzt, beobachtete die Szene.

Der Wolf hatte sich im Hand um drehen wieder aus der Schneewehe befreit und hatte kurz darauf das Weite gesucht. Der Fuchs der immer noch zu schaute trollte sich dann auch seines Weges nach dem die Gefahr gebannt war.

Warum habe ich das getan?

Kazaaasha richtete seinen Blick auf seine Hände. Die gut gefütterten Eisenhandschuhe die er trug hielten die Kälte zwar ab aber Sie konnten ihn nicht die Frage beantworten. Ihm war dies zwar bewusst aber dennoch sehnte er sich danach. Er schüttelte dann seinen Kopf und brachte sich selbst wieder auf Kurs.

Grauwasser_01

Grauwasser_01

Kazaaasha packte sich selbst und ging die letzten Schritte durch den mittlerweile heulenden Schneesturm zur Grauwasser Grotte. In der Grotte war es wesentlich angenehmer als draußen. Der Schneesturm wütete außerhalb der Höhle. Als er sich in der Höhle um schaute konnte er rasch ein erlegtes Reh sehen. Offensichtlich trieben sich Wölfe in der Höhle herum. Nun war klar um welches Beast es sich handeln musste. Ein gefährliches Alphamännchen eines sicherlich großen Wolfsrudels.

Und kaum das er um die Ecke gebogen war konnte er auch schon die ersten Wölfe erspähen. Von Jungtieren bis ausgewachsenen war alles vertreten. Ein richtiges Rudel. Doch zu seiner Überraschung musste er feststellen das es nicht nur Wölfe in der Höhle gab. Bei den Tieren hielt sich noch eine Person auf. Von weiten konnte er nicht sehen was es für eine Person war aber die Tiere ließen Sie in Ruhe. Also musste Sie schon lang hier sein. Kazaaasha konzentrierte sich und versuchte etwas festzustellen. In seinem ruhigen Zustand konnte er die Herzschläge von lebenden erfassen. Doch die Person hatte keinen.

Vampir….

zischte es aus Kazaaasha heraus.

Er nahm seinen Bogen und legte einen Pfeil an. Mit ruhiger Hand zielte er und dann lies er den Pfeil fliegen. Er traf eines der Jungtiere. Dieses fiel sofort zu Boden und verstarb noch auf der Stelle an seiner Verletzung. Dann ging der wilde Tanz los. Die Wölfe und die Vampiren stürmten los. Sie stürmten alle in die Richtung von Kazaaasha. Doch dieser bleib ruhig. Er packte seinen Bogen weg hob seine Hände vor sich und drehte geschwinde die Hände die dann von Blitzen umschlungen wurden.

Die ersten Tiere kamen angezogen von dem plötzlich auf kommenden Licht. Der erste Wolf wurde von einer Salve Blitzen getroffen und wurde durch Sie gegen eine Wand geschleudert. Einen anderen peitschte er förmlich mit den Blitzen bis er am Boden liegen blieb. Nach und nach fiel ein Wolf nach dem anderen. Dann kam die Vampirin dazu. Seine Magicka war zu diesem Zeitpunkt schon sehr erschöpft. So entschloss er sich die Zauber ruhen zu lassen. Statt dessen zog er sein Katana und Schild. Die Vampiren stand vor ihm aber Sie war sich unsicher. Sie hätte jederzeit angreifen können doch irgendetwas hielt sie zurück. Dann als Kazaaasha Anstalten machte sie zu töten ging sie auf ihn los. Er hob geistesgegenwärtig sein Schild und lies den ersten Angriff abprallen. Dann nach dem er das Schild wieder in Position gehoben hatte setzte er der taumelten Vampiren einen Schildschlag nach. Desorientiert stolperte diese durch die Höhle. Da Sie auf einem Anstieg kämpften stolperte sie über die Kante und fiel einige Meter nach unten. Der Aufprall der Vampirin war hart aber Sie lebte noch. Doch Kazaaasha wäre nicht er wenn er sie davon kommen lies. Er packte seine Klinge mit beiden Händen und stürzte sich mit der Klinge nach unten gerichtet auf die Vampirin. Als sie realisierte was gleich passieren würde war es schon zu spät. Sie riss zwar ihren Dolch nach oben traf aber nur das Schild während sich das Katana mit voller Wucht in Ihren Körper bohrte. Sie war auf der Stelle tot.

Kazaaasha erhob sich nach diesem Angriff von seinen Knien und zog die Klinge aus der Vampirin heraus. Dann steckte er es wieder in die Schwertscheide und legte sein Schild auf den Rücken. Dann schaute er sich um. Die Höhle war über und über von Eis bedeckt. Selten das etwas Stein durch das Eis schien. Er setze also seinen Weg fort und bog um die nächste Biegung Gerade als er sich fragen wollte wo bitte das Wasser sei erblickte er es auch schon. Aber nicht nur das. Ein weiterer Teil des Rudels kam aus der tiefer gelegenen Grotte angestürmt und hatte Kazaaasha schon auf die Speisekarte gesetzt. Der erste Wolf war schon direkt bei ihm als er seine Faust hob und dem Wolf in den Bauch rammte. Dieser stürzte zu Boden und hechelte schwer. Kazaaasha blickte das Jungtier an und sah in seine Seele dann sagte er:

Los, Lauf!

Mit eingekniffenem Schwanz zog das Jungtier ab und verließ auf schnellsten Wege die Grotte. Die anderen sahen das, griffen aber weiterhin an. Die nächsten beiden Wölfe kamen an und er wiederholte das ganze.

Auch diese Tiere rannten so schnell es ging. Nun blieb nur noch der Rudelführer. Es war recht junges Tier aber es hatte schon einiges an Erfahrung gesammelt. Kazaaasha griff nach seinem Nodachi und zog es aus der Scheide. Erhoben hielt er die Klinge und ging langsam auf den Wolf zu. Dieser machte verschiedenste Drohgebärden das er sich fern halten sollte. Als dies nicht passierte Sprang der Wolf von seiner kleinen Anhöhe und wollte nur eines.

Kazaaasha in den Hals beißen bis er tot sei.

Der Wolf flog auf Kazaaasha zu und just in dem Moment als er ihn erreicht hatte sprang er zur Seite und zog seine Klinge durch den Hals des Wolfes. Wie ein nasser Sack fielen beide Teile zu Boden. Somit war der Kontrakt für die Grauwasser Grotte erledigt. In diesem Moment spürte er wieder etwas. Sehr schwach aber gerade stark genug um es aus machen zu können. Ein Splitter. Er befand sich in Richtung Nordosten. Aber eine genauerer Richtung war nicht drin. Wenigstens hatte er nun eine. Dann kam noch eine kurze und sehr schwache Vision dazu.

 

Kazaaasha sah die Vision von etwas was recht groß zu sein schien. Was genau das aber war konnte er nicht wirklich deuten. Dann bevor die Vision endete konnte er eindeutig Schwingen erkennen. Der Körper aber war nicht erkennbar. Nur ein leises Flüstern durchzog seine Gedanken.

Finde mich!

 

Dann endete die Vision und alles war wie vorher. Er war wieder in der Grauwasser Grotte und stand vor der Leiche des Rudelführers. Kazaaasha schüttelte den Kopf und ging in Richtung Ausgang der Grotte. Sein Weg führte ihn nach Nordosten

Grauwasser_04

Grauwasser_04

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.