6. Tag Herzfeuer (Kazaaasha) – Darkness Rising Teil 2

Nach einer Mütze voll Schlaf hatte sich Kazaaasha etwas erholt. Da er immer noch die Mühsigkeiten der Sterblichen ertragen musste gehörte also auch Schlaf zu seinen Bedürfnissen. Die Nacht verbrachte er auf dem Turm bei Falkenring. Doch seine Reise hatte gerade erst begonnen.
Nach dem Kazaaasha sich die Kraft des Spliiters auf dem Turm einverleibt hatte zog es ihn schon zum nächsten Splitter.

Ein Splitter… Ich kann ihn fühlen… Er ist in der Nähe…

Im Südosten liegt einer!

Sein Ziel war klar. Er hatte einen weiteren dieser Splitter gefunden und würde alles daran setzen sich diesen einzuverleiben. Nach einer etwas längeren Reise über Falkenring war Kazaaasha an seinem Ziel angekommen. Auf einer Anhöhe war ein weiterer Splitter. Seine Kraft strahlte sehr stark. Und wieder wurde er unbändig von Ihrer Macht angezogen. Nach dem beschwerlichen Aufstieg zu dem Splitter hatte er ihn endlich erreicht. Die Macht das Splitters gehörte nun ihm

Unbekannte_Spliiter_03

Unbekannte_Spliiter_03

Nachdem er sich den Splitter einverleibt hatte macht er sich auf den Weg zu einem Kopfgeld-Kontrakt. Dieser Kontrakt bezog sich auf ein Banditenlager in der Gallenschluchtmine. Die dortigen Banditen sind dem Fürstentum ein Dorn im Auge. Außerdem wurde ihm eine beträchtliche Summe an Septimen versprochen die er nicht ablehnen konnte.

Auf dem Weg dorthin hatte Kazaaasha einen weiteren Splitter gewitttert. Dieser stand bei einem Jägerlager namens Jägersruh. Dort auf der Anhöhe hinter dem Lager stand er. Als er sich näherte ging die Energie sofort über. Er wurde von den Kräften des Splitters berauscht und für einen kurzen Moment lang hatte er eine Vision.

Die Vision war nicht wirklich klar. Er sah etwas aber nur sehr sehr kurz.
Ihm wurde eine Szene offenbart. Ein junge. Sein Gesicht war nicht erkennbar. Er stand regungslos da. Dann wurde es schwarz und Kazaaasha befand sich wieder in der Realität.

Was war das gerade?
Diese Vision die ich hatte wurde wohl von dem Splitter ausgelöst. Aber sie war unscharf und wirft mehr Fragen auf als Sie beantworten könnte.
Ich sollte der Sache wohl nach gehen. Diese Splitter scheinen mich nicht nur zu stärken sondern auch noch etwas anderes zu tun.

Da der Splitter verbraucht ist und keine weitere Energie mehr abgibt war es sinnlos dort noch stehen zu bleiben.

Diese Splitter weisen eine wirklich seltsame Art von Energie auf. Sie ist so stark aber wenn ich Sie aufnehme dann verschwindet die gesamte Energie. Es bleibt nichts zurück und das dürfte eigentlich nicht sein. Es widerspricht den Gesetzen der Magie im Grundlegenden.
Höchst interessant!

Kazaaashas Weg führte ihn zum Nebelbanner-Turm. Eigentlich ist es mehr eine Ruine eines Turmes aber Banditen sind was ihre Lager angeht nicht sonderlich wählerisch. Dummerweise haben Sie es sich getraut Kazaaasha anzugreifen als er am Turm vorbei kam. Das Ende der Geschichte war das die Banditen so schnell tot waren das keiner so richtig begreifen konnte was eigentlich gerade passiert war.

Kazaaasha_12_Combat

Kazaaasha_12_Combat

Doch oben auf der Zinne des Turmes konnte er einen weiteren Splitter ausmachen der im Nordosten lag.

Auf dem Weg zu dem besagten Splitter traf er noch auf eine Gruppe von Goblins die sich gerade bekämpften. Angestachelte von Kampfeslust mischte er sich in den Kampf ein. Er nahm seinen Langbogen und legte an. Dann flog der Pfeil auf den ersten Goblin und tötete ihn auf der Stelle.

Einen nach dem anderen verlor sein Leben aber nicht an die andere Fraktion. Nein. Sie wurden alle durch Kazaaasha getötet. Und als er gerade dabei war die Leichen zu plündern tauchten noch zwei Nachzügler auf. Diese schmeckten dann die Klinge seine Nodachi. Somit war der Goblin-Krieg an dieser Stelle beendet.

Goblin_war_01

Goblin_war_01

Als dann die Leichen geplündert waren setzte er seinen Weg zu dem Splitter fort. Doch die Wildtiere, in diesem Falle ein Wolfsrudel, wurde durch den Kampfeslärm und den darauf folgenden Geruch von Fleisch angelockt. Sie kamen von etwas weiter weg. Aber sie waren auf dem Weg zum Schlachtfeld.

Als Kazaaasha auf Sie traf setzte er auch ihrem Leben ein jähes Ende.

Kazaaasha_13_Combat

Kazaaasha_13_Combat

Doch schließlich erreichte er den Splitter. Von weitem konnte er diesen schon erblicken. Er nahm die gesamte Energie des Splitters in sich auf. Wieder etwas mehr gestärkt hatte er nun ein klares Ziel vor Augen. Das Kopfgeld für die Banditen in der Gallenschluchtmine.

Der Kontrakt war eindeutig. Alle Banditen in der Gallenschluchtmine sind auszuschalten. Damit war es klar. Er brauchte nur hin zu gehen und jeden von Ihnen zu töten. Das machte die Sache einfacher. Nachdem also Kazaaasha den Splitter absorbiert hatte machte er sich auf den Weg zur Mine. Dies lag gleich auf der anderen Seite des Hanges. Als er dort angekommen war ging er durch das einzig vorhandene Tor in die Befestigung hinein. Der erste Ork der ihn erblickte stürmte auf Ihn los. Da Orks sehr gute Krieger sind war sich der Bandit sicher das es ein leichtes werden sollte gegen Kazaaasha zu kämpfen. Und in der Tat es war leicht.

Kazaaasha zog seinen Zweihänder so geschwind das der Ork es noch nicht einmal wahrgenommen hatte. Dann rammte er dem Ork die Klinge in seine Brust als er auf Kazaaasha zu stürmte. Ehe er es realisieren konnte floss sein Blut bereits an der Klinge entlang und seiner Brust hinunter.

Durch das Ableben und den Aufschrei Ihres Kameraden geweckt stürmten zwei weitere Orks auf Kazaaasha zu. Einer – der auf der Treppe stand – mit erhobener Klinge bereit einen tödlich streich zu führen. Kazaaasha aber steckte sein Nodachi wieder weg und nahm Schwert und Schild. Der Ork hielt auf Ihn zu und als er Kazaaasha fast erreicht hatte hob dieser sein Schild. Die Klinge des Orks prallte mit voller Wucht auf das Schild aber Kazaaasha hatte genug Kraft um Stand zu halten. Der Ork taumelte durch die Erschütterung zurück. Im nächsten Moment stand Kazaaasha schon hinter dem Ork der sich gerade wieder gefangen hatte.

Da der Ork für einen kurzen Moment die Orientierung verloren hatte und Kazaaasha verschwunden war schaute er sich kurz um. Dann bemerkte der Ork wie es auf seiner Haut feucht wurde. Verunsichert von dieser Tatsache schaute er nach unten. In der Brust des Orks steckte das Katana von Kazaaasha. Und als er verstand was passiert war lies Kazaaasha sein Schild fallen griff nach dem Kopf des Orks und labte sich an seinem Blut. Als er sich genährt hatte fiel der Ork regungslos zu Boden. Das Blut tropfte ihm noch immer vom Mund. Der letzte Ork der diese Gräuel mit angesehen hatte wurde rasend vor Wut und trauer über den Verlust seiner Kameraden. Er rannte die Treppen nach unten und wollte sich auf Kazaaasha stürzen als dieser seine Hände hob und den Ork mit Blitzen eindeckte. Getroffen von der puren Energie wurde er gegen den hinter ihm liegenden Felsen geschleudert. Beim Aufprall konnte der Ork spüren wie sein Rückrat brach. Sofort spürte er weder Beine noch Arme. Die Schmerzen waren so überwältigend das er sich kaum wach halten konnte. Kazaaasha trat vor den Ork und mit einer Hand hob er ihn in die Luft. Dann labte er sich auch an diesem. Seine Schmerzensschreie waren das einzige was er noch tun konnte. Nach dem er auch diesem Ork keine Gnade gewährt hatte machte er sich auf den Weg zum Minen Eingang. Mit Blutverschmierten Maul trat er die Türen der Mine ein und betrat das innere der Anlage.

Kazaaasha_06

Kazaaasha_06

Und auch dem Banditenanführer sollte es schlecht ergehen. Kazaaasha konnte diesen schon spüren als er die Mine betrat. Sein Herzschlag wurde mit jedem Schritt lauter dem er sich ihm näherte. Als er ihn entdeckt hatte gingen beide auf einander los. Wieder zog Kazaaasha sein Katana und Schild. Den ersten Hieb des Orks wehrte er mit Leichtigkeit ab. Dann versetzte er dem Ork einen Seitenhieb. Die Rüstung wehrte zwar viel ab aber war entsprechend lädiert. Wieder holte der Ork aus doch Kazaaasha gelang es auszuweichen. Und wieder führte Kazaaasha einen Seitenhieb. Doch die Rüstung hielt stand.

Dann stürmte der Ork auf Kazaaasha zu riss seinen Streitkolben nach oben und wollte den Kampf beenden. Er traf den Schild mit voller Wucht doch der Ork konnte sich auf den Beinen halten. Kazaaasha wurde durch diesen Hieb nach hinten gedrückt. Beide Kämpfer mussten erst einmal Luft holen. Die Luft in der Mine war nicht besonders gut. Durch den Kampf wurde auch noch weiterer Staub und Dreck aufgewirbelt was das Atmen schwer machte.

Beide der Ork und Kazaaasha standen sich gegenüber. Ein jeder schnappte nach Luft. Doch Kazaaasha wollte den Kampf beenden. Er schaute den Ork an und sprach zu ihm

Du bist gut… Was ich von deinen Kameraden nicht behaupten kann. Ich habe einen nach dem anderen niedergestreckt und mich an Ihrem Blut gelabt…

Der Ork der diese Worte hörte konnte es nicht fassen. Er wurde rasend vor Wut das Kazaaasha seine Kameraden entweit hatte. Mit einer Raserei in seinen Augen Stürmte er auf Kazaaasha zu und dieser hob sein Schild. Der Ork führte heftige Schläge aus nur um diesen Widerling zu töten. Er hatte seine Kameraden die Chance genommen zu den Göttern aufzusteigen. Das konnte er nicht ertragen. Schlag um Schlag trafen das Schild von Kazaaasha. Doch nach einer schier endlosen Zahl an Schlägen sackte der Ork vor Kazaaasha zu Boden.

Was… was habt ihr getan? Ihr seid ein verdammtes Monster!

 

stieß der Ork aus.

Keine Sorge…

Kazaaasha beugte sich nach vorn zu dem Ork.

Es wird eben so schnell vorbei sein… wie bei deinen Kameraden.

 

Dann griff er nach dem Kopf der Orks und saugte sein Blut aus. Da der Ork geschwächt war durch den Kampf hatten sich seine Lungen mit dem feinen Staub und Dreck in der Mine gefüllt. Er konnte kaum noch atmen und sein Herzschlag wurde immer langsamer bis er schließlich versiegte. Wieder gesättigt erhob sich Kazaaasha und wischte sich das Blut von seinem Maul. Ein leichtes und sehr zufriedenes Grinsen zierte sein Gesicht nach dem er gesättigt war.

Der Ork lag nun vor ihm auf dem Boden. Er hatte für Kazaaasha als Mahlzeit her gehalten.
Für Ihn war hier alles getan. Er ging wieder zum Ausgang und verließ die Mine. Draußen angekommen dämmerte es schon allmählich. Die Sonne war dabei unterzugehen und macht somit der aufkommenden Dunkelheit platz. Ironisch das Kazaaasha gerade in diesem Augenblick aus der Mine heraus trat.

Kazaaasha wandet sich der Treppe zu und ging hinunter. Nun kehrte er nach Falkenring zurück. Dort würde er sich seine Belohnung holen und dann in die Nacht hinaus gehen.

 

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