A Tale Untold

Mein Weg wird mich nach Weißlauf führen. Ich habe im hiesigen Banditenlager Stille Monde noch etwas zurückgelassen. Ich hatte es absichtlich nicht in
meinem Tagebuch erwähnt falls es in die falschen Hände geraten sollte nach dem ich der Krankheit erlegen wäre. Da aber die Krankheit nun gewichen ist und ich noch lebe muss ich es zurück holen. Ich habe im Lager stille Monde eine sehr wertvolle Halskette deponiert. Sie
ist gut versteckt aber für den Fall das ich sterbe wäre sie dort sicher gewesen. Nun will ich Sie wieder haben. Passend dazu habe ich einen Kontrakt gefunden zum Lager.

‚Der Jarl ist willens den Schlächter des Lagers ein Kopfgeld zu zahlen. Damit kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich bekomme mein Schmuckstück wieder und erhalte noch ein Kopfgeld. Wie schön es doch sein kann… Und nach und nach werde ich Ihre Häuser leeren. Je mehr sie mir vertrauen desto mehr kann ich stehlen…

Nach dem Sintesh am Vortag seine Hütte wieder repariert hatte macht er sich am 25. Tag der Letzten Saat auf den Weg nach Weißlauf. An der Taverne in Ivarstatt hatte er einen Beutebrief gefunden. Er wurde an eine Anschlagtafel gehämmert. Es ging darum das ein Banditenlager, Lager stehender Strom, ausgelöscht werden sollte.

Sintesh nahm den Beutebrief an sich und ging in Richtung Weißlauf.

Dabei durchquerte er wieder das Tal in Richtung der Valtheimer Türme. Als er die Türme erreicht kam ihm die Erinnerung an die Nacht wieder in den Sinn an denen er an den Türmen vorbei geschlichen war.

Eintrag 1

Ich erinnere mich an diese Nacht. Es ist eine gute Woche her, denke ich. In dieser Nacht hat es gegossen wie aus Kübeln und meine Krankheit wurde richtig schlimm. Ich kam an den Türmen vorbei und war schon recht schwach. Ich weiß nur noch das… ich
im Dunkel vorbei geschlichen bin. Ich habe eine Wache am Turm getötet. Habe ihr mein Messer in den Bauch gerammt. Ich hielt ihr den Mund zu damit es niemand mit bekommt wie ich eine der Ihren Töte.

Und heute nach dieser Zeit kehre ich nach Weißlauf zurück. Gestärkt und bereiter denn je. Ich komme als Plage über diese Provinz und nehme Rache an allem und jeden der mir Leid zugefügt hat.

Als er sich den Türmen weiter näherte konnte er keine Torwache erspähen. Langsam schlich er weiter Als er auf der Höhe der Tür zum Turm war stürmte eine Frau auf Ihn zu und rammte ihm einen Streitkolben in die Brust.

Getroffen sackte er kurz zu Boden. Dann holte die Banditin wieder aus. Riss den Streitkolben nach oben und lies ihn über Sintesh nach unten fallen. Kurz bevor der Streitkolben auf seinen Kopf traf rammte er ihr sein Messer in den Bauch und mit der andere Hand griff er den Streitkolben.

Die Banditin sackte zu Boden und blieb regungslos liegen. Jedoch wurden die anderen im Turm aufmerksam und rannten zum Tor. Der Kampf entbrannte rasch und Sintesh sah sich einer Vielzahl von Feinden gegenüber.

Zum Glück ist Sintesh ein geschickter Kämpfer und konnte seine Feinde besiegen. Nach dem Kampf musste er kurz Luft holen. Der Schlag auf die Brust hatte seinen Tribut gefordert. Sintesh hustet und seine Lungen schmerzten. Es war ein durchdringender Schmerz und das Atmen fiel ihm schwer. Es dauerte einen Moment doch dann hatte er sich gefasst. Es ging wieder. Er konnte seinen Weg fortsetzen.

Er passierte die Brücke an der Brauerei Honigbräu im Fürstentum Weißlauf. Dann ging er geradewegs zum Lager stehender Strom. Auch hier entbrannte der Kampf und Siegreich ging er aus dem Kampf hervor. Nun war nur noch das Lager Stille Monde übrig.
Aber wieder nach dem Kampf hustete Sintesh stark. Stärker als an den Türmen. Er wankte etwas aber fasste sich wieder. Er ging langsam zur Tür und betrat das Lager, eine alte Eisenmine.

Im inneren traf er auch umgehend auf einen Banditen in schwerer Rüstung. Diesen tötete er rasch und ging weiter. Je weiter er nach unten kam desto schwerer fiel ihm das Atmen. Du Luft war geschwängert von feinem Eisenstaub der durch das Schleifen schlecht geschmiedeter Klingen entstand. Außerdem roch es stehend nach toten und langsam verwesenden Tier.

Als Sintesh die Bande Angriff sah er warum. Ein Mammut lag in der Höhle und verweste langsam. Die beiden Handlanger des Chefs waren kein Problem. Mit je einem Streich löschte er ihr Leben aus. Der Banditenchef war schon etwas härter. Er führte seine Klinge mit Bravur im Kampf. Ein, zwei mal traf er Sintesh am Bauch.

Dann trieb Sintesh seine Klinge durch den Schädel des Banditenchefs und dieser fiel wie ein nasser Sack zu Boden.

Sintesh hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten. Er brauchte Luft… Dringend.
So torkelte er wieder zum Ausgang. Draußen angekommen stützte er sich an einem Pfosten für den Eingang. Langsam kam er wieder zu Luft.

Ich muss… Die Kette holen…

Mit diesen Gedanken torkelte er weiter. Auf der Ebene vor dem Lager kämpften Thalmor gegen einige Goblins. Der Kampf interessierte ihn nicht. Er wankte weiter in Richtung Lager Stille Monde.

Zum Lager Stille Monde

Zum Lager Stille Monde

Aber soweit sollte er nicht mehr kommen. Er musste wieder stark husten.

A Tale Untold 1

A Tale Untold 1

Und in diesem Augenblick realisierte er was passiert war. Der Schmerz den er verspürt hatte kam von einer Infektion mit Felsenhaxe. Diese hatte ihn unbemerkt infiziert und würde nun Ihren Tribut fordern. Alles um Sintesh herum wurde schwer und schwarz. Er konnte kaum noch Luft holen. Jeder Atemzug war ein Akt für sich. Dann wurde es dunkel um ihn herum…

 

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