20. Letzte Saat (Sintesh) – Ziel: Riften

Es dämmerte draußen vor der Tür zum Lager Stille Monde und Sintesh öffnete gerade seine Augen. Das Licht der Sonne verblasste langsam und machte der Dunkelheit der Nacht platz.
Somit erhob sich Sintesh von seiner Schlafgelegenheit und ging vor die Tür. Sein Ziel war klar. Riften.

Er hatte in der Taverne „Zur beflaggten Mähre“ einen Kontrakt von einem Dieb angenommen. Dieser reichte die Aufgabe an ihn weiter den er von einer Gruppe mit gewissen Interessen erhalten hatte.
Der Weg nach Riften war weit und es gab mehrere Möglichkeiten dort hin zu gelangen.

Zum einen könnte Sintesh ab Weißlauf die Kutsche nehmen.

Zum anderen könnte er über Flusswald nach Helgen und dann über den Pass reisen. Aber der Pass ist berüchtigt für sein chaotisches Wetter und seine unberechenbaren Stürme.

Dann gab es noch Pass durch das Tal. Dieser führte an den Valtheimer Türmen vorbei. Der Ort ist dafür bekannt das er von Banditen übernommen wurde. Und diese Banditen sind berüchtigt dafür jeden Reisenden zu überfallen der dumm genug war dort vorbei zu kommen.

Drei mögliche Wege doch es war die Frage welche er nehmen sollte. Da es keine Rolle spielte und alle drei Wege an Weißlauf vorbei führten machte er sich auf den Weg. Als er das Lager verlassen hatte wandte er sich Weißlauf zu und ging Querfeldein über die Ebene.

Eintrag 1

Diese Nacht war schnell vorbei… Ich habe einen Wolf gefunden der einen Elch gejagt
hat. Nun habe ich etwas mehr Fleisch und einige Pelze. Leider hat es mich fast die
ganze Nacht gekostet.

Nachdem Sintesh also die Nacht, ungeplant, damit verbracht hatte die beiden Tiere zu zerlegen war die Nacht schon fast vorbei. Langsam kamen die ersten Sonnenstrahlen zaghaft über die Berge geklettert. Sintesh konnte es spüren da seine Augen wieder begannen zu tränen. Somit gab es für ihn keine andere Möglichkeit als zurück in das Lager Stille Monde zu gehen und den Tag dort zu verbringen.

Also ruhte Sintesh wieder die Tagesstunden im Dunkeln bis die Sonne unterging.

Eintrag 2

Ich fühle mich nicht besonders gut. Mein Plan ist es mich für eine Aufgabe auf den Weg
nach Riften zu machen. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich dort wirklich
ankommen werde. Es fühlt sich so an als würde meine Lebensenergie aus mir schwinden… Eigentlich komplett unmöglich aber… Aber ich werde weiter gehen… Irgendwie muss ich da durch.

Die Krankheit schritt unaufhörlich voran und Sintesh konnte spüren wie es immer schlimmer wurde. Aber er lies sich nicht davon abhalten. Er erhob sich von seinem Lager und verließ das Lager Stille Monde mit dem Ziel nach Riften zu reisen. Er war schon bei Weißlauf als es anfing zu regnen. Erst zaghaft und leicht und dann immer heftiger als er die Brücke zu den Türmen erreichte

Eintrag 3

Das Laufen fällt mir etwas schwerer als gestern noch. Ich habe das Gefühl als wäre
ich unglaublich schnell außer Atem. Meine Glieder tun weh und meine Knochen scheinen auch zu schmerzen. Die Sonne blendet meine Augen nun noch mehr. Ich hätte nicht gedacht das dies möglich wäre. Mir wird so schnell kalt das ich kaum noch voran komme. Ich war gezwungen wegen des Regens ein nahe gelegenes Lager von Banditen anzugreifen. Der Kampf war zwar einfach aber ich bin grad völlig fertig.

Es regnet immer noch, ohne Unterbrechung. Ich werde versuchen weiter zu gehen. Hoffentlich komme ich durch. Möglicherweise hört es weiter vorn auf zu regnen. Es hat aufgehört zu regnen, an den Valtheimer-Türmen. Ich bin daran vorbei geschlichen. Jedoch habe ich bei jedem Schritt zu kämpfen mich auf den Beinen zu halten.

Die nachfolgenden Moment liegen für Sintesh in einer Art Schleier. Er kann sich an diesen Teil nur noch schwerlich bis gar nicht erinnern. Das Einzige was er weis ist das er als nächstes an einem Fort steht.

 

 

 

 

 

 

 

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