19. Letzte Saat (Sintesh) – Weg mit Hindernissen

Sintesh konnte die Infektion spüren. Seine Knochen taten weh und er fühlte sich krank. Allerdings war ihm diese Krankheit unbekannt. Durch seine Vergangenheit und seine Reisen die er stets allein bewältigt hatte, hatte er schon einiges gesehen.

Also setzte Sintesh seine Reise fort und wollte als nächstes in die Stadt Weißlauf gehen. Doch die Wege sind nicht sicher…

Eintrag 1

Auf meinem Weg nach Weißlauf bin ich einigen Wölfen begenet. Einer von denen hat mich am Arm erwischt. Die Stelle schmerzt etwas. Ich
muss mir einige Bandagen machen um die Wunde zu versorgen. Drecksviecher!

Auf einem Hof bei Weißlauf trampelt ein Riese herum. Naja… was solls kann ich wohl
nichts daran ändern. Wenn ich mich wieder einmische dann gibts nur wieder Ärger für
mich. Darauf verzichte ich. Ich mache mein Ding. Sollen die anderen sich darum kümmern.

Es wird bald Tag werden. Das Licht der Sonne wird immer stärker. Solang meine Augen so empfindlich auf die Sonne reagieren sollte ich mir etwas zum verstecken suchen bis es dämmert. Leider konnte mir bis jetzt keiner sagen was das sein könnte. Vielleicht einfach nur eine einfache Krankheit bei der meine Augen etwas angegriffen sind. In der Nähe ist ein Lager von Banditen. Dort sollte ich die Tagesstunden hinter mich bringen können.

Ich habe das Lager ausgerottet. Hier drinnen ist es schön dunkel. Meine Augen sind schon sehr angespannt. Sie schmerzen und tränen. Wenn die Sonne langsam aufgeht wird das immer schlimmer. Am wohlsten fühle ich mich wenn die Sonne untergegangen ist. Dann für eine ganze Weile geht es meinen Augen gut. Doch je näher der Morgen rückt desto mehr schmerzen sie. Und ich habe immer noch keine Ahnung was das sein könnte.

Sintesh hatte seine Wunden versorgt die ihm die Wölfe beigebracht hatten. Die Gefahr eine Infektion durch Felsenhaxe zu bekommen ist bei Wölfen und Skeevern sehr hoch. Aber die Anzeichen sind immer eindeutig. Es beginnt immer mit Schmerzen. Diese sind aber nicht lokalisiert sondern können im ganzen Körper auftreten.

Aber das war jetzt nicht das wichtigste für Sintesh. Auf dem Weg in das Lager Stille Monde hatte er eine für ihn doch sehr interessante Entdeckung gemacht

Eintrag 2

In der Kammer in der ich von oben herein gestiegen bin gibt es eine versiegelte
Falltür. Es gibt kein erkennbares Schloss oder Schlüsselloch. Knacken scheint unmöglich zu sein. Neben dieser Falltür ist eine Art Ausgrabungsstätte? Das sehe ich mir näher an.

Diese Grabungsstätte sieht durchaus sehr interessant aus. Leider bin ich kein
Archäologe und habe keinerlei Ahnung davon wie man an solchen Orten verfahren soll. Aber Augenblick… Ich habe vor einiger Zeit einen Aushang gesehen. Eine Gallerie soll ich Einsamkeit eröffnet wurde sein oder soll bald eröffnen. Vielleicht kann man dort etwas holen. Und möglicherweise sind diese Stätten voller Schätze wenn man weis wie man damit verfahren muss!

 

Sintesh konnte die Reichtümer schon fast riechen, hätte er sicher gesagt wenn man ihn gefragt hätte. Für ihn waren diese Schätze mehr wert als alles andere da sie seine Unabhängigkeit sicherten. Dies war für ihn das wichtigste da er in seiner Kindheit viel Leid und Schmerz ertragen musste und so fühlte er sich etwas geborgener und sicherer.

Es waren nur noch wenige Stunden bis zum Sonnenuntergang

Eintrag 3

In einigen Stunden geht die Sonne unter. Ich kann es ganz leicht durch die Tür zur Höhle
beobachten. Die Strahlen werden mit jedem Augenblick schwächer. Dann kann ich weiter gehen. Ansich fühle ich mich ganz gut. Nur meine Augen machen mir Probleme.

 

 

 

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