Die Bardin aus Elsweyr

Vorwort

Sehr wichtig ist es an dieser Stelle mich speziell bei den Modautoren zu bedanken. Dank eurer unermüdlichen Arbeit werden Spiele wie The Elder Scrolls V Skyrim zu einem Erlebnis der besonderen Art. Dank euch ist es möglich eine Welt zu betreten die nicht linear ist.

Vielen Dank für die Stunden der Entwicklung, welche ihr investiert habt!

Apropos Entwicklung:
Ebenfalls gilt mein Dank den Machern – Bethesda und seinen verbundenen Studios. Eure Arbeit ist die Grundlage ohne der solche Dinge nicht möglich wären. Dank dieser harten Arbeit die Menschen zum Träumen zu bewegen und ihnen eine Möglichkeit zu geben von anderen Dingen träumen zu können.

Sundas, 17. Tag Letzte Saat im Jahr 201 der 4. Ära

Ich bin vor zwei Tagen in Falkenring angekommen. Meine Reise von Cyrodiil aus über Bruma nach Skyrim war einfach. Eigentlich kann ich mich nicht beschweren. Aber ich bin auch ein Mädchen das auf sich auf passen kann. Bis jetzt konnte ich immer mit halten und dafür sorgen das andere von mir schwer beeindruckt sind. Heute Abend habe ich mit der Wirtin vom Totmannsdrunk, Valga Vinicia, ausgemacht das ich bei ihr auftreten kann. Sie bietet mir dafür eine kostenlose Übernachtung an. Es ist bald soweit gegen 18:00 Uhr kommen langsam die ersten Besucher dann geht es für mich los. Das muss es auch. Ich bin etwas knapp bei Kasse und kann mir nur so meinen weiteren Weg finanzieren.

Morndas 18. Tag Letzte im Jahre 201 der 4. Ära

Der Abend war gut. Die Gäste waren klasse und ich habe ein warmes Bett für die Nacht gehabt. Mehr braucht es meist nicht. Ein Essen war auch drin. Nun geht es weiter. Ich habe eine Einladung von einem Gastwirt in Helgen bekommen. Er erwartet heute hohen Besuch und ich soll die Kundschaft unterhalten. Von hier aus ist Helgen nicht weit. Ich kann in Ruhe nach oben laufen. Denke mal das ich etwas an zwei Stunden unterwegs sein werde. Dann habe ich immer noch genug Zeit mich auszuruhen und vorzubereiten.

Ein Aushang an der Anschlagstafel des Gasthauses hat meine Aufmerksamkeit erregt. Ein Hofzauberer aus Rift bittet um Hilfe bei der Beschaffung einiger Bücher. Ich habe das Gefühl das ich bei dieser Reise einiges erleben werde. Und außerdem wurde eine gute Belohnung versprochen wenn die Bücher in einem guten Zustand abgegeben werden. Das kann ich mir nicht entgehen lassen. Die Orte sind auf dem Pamphlet vermerkt und es sollte keine große Schwierigkeit sein diese zu finden. Aber ich muss erst nach Helgen hinauf.

Es hat die Nacht über geregnet. Die Luft riecht so herrlich frisch nach Regen und die Vögel zwitschern ihr Lied in den Bäumen. Die Sonne steigt langsam über die Horizont auf. Es sieht herrlich aus. Mein Blickt wandert in die Richtung in der Helgen liegen muss. Es ist ein Stück bis ich da bin.

Als ich Helgen erreichte bot sich mir ein Anblick den ich nie wieder vergessen werde. Die Stadt liegt in Trümmern. Hier steht nur noch die Festung. Sonst ist alles dem Erdboden gleich gemacht. Als ich näher kam hörte ich ein markerschütternden Schrei. Die Bestie von dem dieser kam muss gewaltig sein. Und dann sah ich Schwingen am Himmel. Riesig, eher schon monströs. Soll es ein Drache gewesen sein? Ich hoffe nicht. Die gab es schon seid einigen Äonen nicht mehr. Das wäre mehr als nur schlecht wenn es diese Viecher noch gäbe.

Mein Auftritt ist damit abgesagt. Aber das ich nicht das schlimmste. Ich denke ich muss die anderen warnen. Auf meiner Karte ist ein kleines Dorf. Der Drache hat diese Richtung eingeschlagen. Ich muss versuchen sie zu warnen!

In dem Dorf – Flusswald wie mir gesagt wurde – herrschte schon Chaos. Die Menschen hatte es schon gemerkt und gesehen. Der Drache war nicht zu übersehen. Ich glaube es war der Schmied des Ortes der mich direkt ansprach ob ich etwas wüsste. Ob ich vielleicht aus Helgen käme. Ich sagte ihm was ich gesehen hatte und er bat mich dann nach Weißlauf zu gehen und den Jarl zu informieren. Natürlich konnte ich seine Bitte nicht abschlagen.

Auf dem Weg nach Weißlauf bin ich zu einem Kampf dazu gestoßen. Es kämpften drei Personen gegen einen Riesen der über einen Bauernhof trampelte. Ich zog meine Klinge und stürmte dazu um zu helfen. Der Riese drehte mir den Rücken zu und rammte ihm meine Klinge in den Rücken. Der Riese brach zusammen und fiel auf seine Knie. Ich sprang nach oben und zog meine Axt. Ich rammte Sie ihm in den Kopf und beendete diesen Kampf. 
Nachdem das passiert war kam die Anführerin des Trupps zu mir. Sie lud mich, sozusagen ein den Gefährten bei zu treten. Eine interessante Möglichkeit.

Damit hatte ich jetzt wirklich nicht gerechnet. Mein Besuch beim Jarl war alles andere als… wie soll ich es sagen… erwartet.

Es war so das er mich direkt beauftragte seinem Hofzauberer zu helfen. Diese ist auf der Suche nach einer Lösung für das mögliche Drachenproblem. Und das war das überraschende daran. Ich habe nur einen gesehen und kann nicht erkennen das es ein Problem sein soll.

Was soll ich jetzt tun?

Tirdas, 19. Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

In der letzten Nacht war kaum an Schlaf zu denken. Ich habe mich viel hin und her gewälzt aber wirklich zur Ruhe gekommen bin ich wohl nicht. Eigentlich will ich gar nicht in irgendetwas hinein gezogen werden das mich nichts angeht. Ich wüsste so oder so nicht wie ich dazu komme. Wahrscheinlich denkt der Jarl das ich die beste Wahl dafür bin. 

So werde ich erst einmal nach Flusswald gehen und sehen was ich dort in Erfahrung bringen kann. Vielleicht können mir die Einwohner etwas sagen.

Nachdem ich in Flusswald angekommen war hörte ich mich um. Der entscheidende Hinweis kam schließlich von dem Besitzer des Krämerladens. Lucan wurde ein Ornament entwendet. Es muss zwar einige Tage her sein aber die Diebe sollen wohl zum Grab gegangen sein. Ein Blick in meinem Geldbeutel offenbart mir dann auch die Probleme die auf mich zu kommen. Die Reise nach Weißlauf und das mein Auftritt in Helgen ausgefallen war machten mir zu schaffen. Die Septime die mir diese Vorstellung in Helgen bringen sollte waren für meine Reise sehr essentiell gewesen. War…

Wenn ich Camilla richtig verstanden habe dann gibt es dort oben einige Banditen. Sie haben wohl das ganze Grab in Beschlag genommen. Das macht die Sache noch schwieriger. Außerdem dürfte es schwer sein dem Jarl eine Bitte zu verweigern.

Diesen Abend werde ich in der Taverne verbringen. Mit Ognar habe ich ausgehandelt das ich hier auftreten kann. Dann hoffe ich das dieser Abend mir noch etwas Ruhe beschert bevor ich mich auf den Weg mache.

Middas, 20. Tag Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

Der letzte Abend war gut. Ich habe einige Septime verdient. Damit konnte ich zwar nicht den ausgefallenen Auftritt in Helgen wieder rein holen aber es war dennoch ein schöner Abend. Außerdem habe ich eine Entscheidung getroffen. Meine Fähigkeiten, welche ich im laufe der Zeit mir angeeignet habe, verschaffen mir die Möglichkeit die gestellte Aufgabe des Jarls zu meistern. Also werde ich mich auf den Weg dorthin machen. 

Wenn ich Glück habe werde ich vielleicht sogar ein Paar Schätze bergen können aber das wäre nicht so wichtig. Ich denke das mir der Dank des Jarls wichtiger ist. Das er mich weiter bringen kann. Außerdem hatte ich am Abend noch ein Gespräch mit einem angehenden Barden – Sven.

Er riet mir die Akademie der Barden in Einsamkeit zu besuchen. Ich hätte das Notwendige Talent um auf jeden Fall hin zu kommen. Doch nun muss ich erst dem Jarl helfen.

Abenteuer: Das Ödsturzhügelgrab

Ich war einige Stunden im Grabmal unterwegs gewesen, wie mir scheint. Es ist schon dunkel draußen und der Mond steht hoch am Himmel. Vermutlich ist noch der 20. Tag der Letzten Saat. Aber ich bin mir nicht sicher. Vom jetzigen Standpunkt her könnte ich ein Bett gebrauchen. Ich war in Flusswald aber die Gastwirtin war nicht mehr zugegen. Ognar meinte sie wäre gegangen. Wie es aussieht gibt es jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder Campen oder mich nach Weißlauf durch schlagen. Wobei… Moment. Ich glaube am Tor in Richtung Falkenring gab es Schlafsäcke. Ich denke sie gehören den Wachen aber vielleicht lassen sie mich ein Paar Stunden schlafen, wenn ich mit ihnen rede.

Tirdas, 21. Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

Ich konnte die Nacht auf dem Feldbett einer der Wachen schlafen. Das hat gut getan auch wenn das Feldbett nicht besonders weich ist. Aber gut. An diesem Abend… oder eher Nacht war ich fertig genug als das dies nicht wichtig genug war. Aus dem Grabmal habe ich doch einiges an Schätzen bergen können. Eigentlich ist es nicht meine Art aber… Aber ich kann dieses Geld gut gebrauchen. Es ist weit mehr als ich durch den Auftritt in Helgen bekommen hätte. Und wenn ich an die Gefahren in dem Grab zurück denke könnte man dies als Entschädigung ansehen. Vielleicht, zumindest.

Nun muss ich nach Weißlauf zurück und Farengar sowie dem Jarl berichten. Ich denke damit dürfte meine Schuldigkeit getan sein. Falls es so etwas je gegeben haben sollte.

Es dürfte jetzt so ziemlich Mittag sein. Es lässt sich schwer sagen da es schon die ganze Zeit regnet. Kaum das ich Flusswald den Rücken gekehrt hatte begann es schon mit dem Regen. Ich werde es genießen mir nachher den Staub abzuklopfen und ein ausgedehntes Bad in der Taverne zu nehmen. Ich denke das ist jetzt genau das richtig für mich. Nur noch Farengar und dem Jarl Bericht erstatten. Dann geht es los.

Auf meinem Weg durch die Stadt bin ich an der Methalle der Gefährten vorbei gekommen. Sie ist prächtig. Ich musste wieder an die Jägerin denken die eine Gruppe von Ihnen auf dem Hof der Pelagias angeführt hatte. Aela hieß sie, glaube ich. Sie lud mich damals ein den Gefährten bei zu treten. Nun ja. Sie schlug es mir vor da es einen anderen gibt der entscheidet. Es klingt schon interessant aber ich bin mir unsicher ob ich dafür geeignet sein sollte. Da ich keine gestandene Kriegerin bin wäre es fraglich warum mich das Oberhaupt der Gefährten überhaupt aufnehmen sollte.

In der Feste habe ich Farengar in seinem Zimmer aufgesucht. Er hatte Besuch von einer sehr vermummten Person. Ich übergab ihm den Drachenstein da der Jarl nicht zugegen war. Damit war meine Arbeit endlich getan. Somit war ich nun frei und konnte gehen wohin ich wollte. Aber mein erstes Ziel war klar. Die Taverne.

Fredas, 22. Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

Der Abend war angenehm. Ich habe in der Beflaggten Mähre gespielt und die Gäste waren wieder sehr ausgelassen. Am Abend und in der Nacht habe ich mir Gedanken gemacht. Was ich als nächstes tun will. Wohin es mich führt. Klar könnte ich Skyrim wieder verlassen. Aber… Mich interessiert die Akademie der Barden in Einsamkeit. Vielleicht ist das meine Antwort. Möglicherweise sollte ich diese Akademie aufsuchen. Ich könnte dort meine Fähigkeiten verbessern. Neue Lieder, Sagen und Legenden kennen lernen. Es gibt noch so viel für mich zu entdecken.

Loredas, 23. Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

Es ist gestern spät geworden. Der Weg nach Rorikstatt scheint weit zu sein. Ich muss quer durch das Fürstentum Weißlauf. Gestern wurde es so spät das ich an einem Wachposten gerastet habe. Die Wachen waren so freundlich mir diesen Aufenthalt zu genehmigen. Dort war es wenigstens schön wohlig warm. Heute morgen habe ich mich wieder auf den Weg gemacht. Wenn ich das richtig gesehen habe dann hatte ich gestern etwa die halbe Strecke nach Rorikstatt geschafft. Aber von da aus will ich nach Einsamkeit. Ich hätte wohl eher die Kutsche nehmen sollen. Aber dann hätte ich weniger von dieser schönen Landschaft gesehen. Skyrim ist wirklich einzigartig in seiner Landschaft.

Wenn doch auch nur die Nord etwas weniger grimmig sein würden. Vor allem zu Fremden. Aber sie sind meist so Kalt wie das Land selbst.

Rorikstatt ist ein beschauliches kleines Dörfchen. An sich gibt es hier nichts weiter außer einem Großbauern der im Endeffekt die Leute versorgt und eine handvoll Wachen. Heute Nacht werde ich hier bleiben. Morgen sollte ich Einsamkeit erreichen. Die Bardenakademie interessiert mich. Ich kann es kaum erwarten dort an zu kommen.

Sundas, 24. Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

Ich habe mich entschlossen heute am frühen Morgen weiter zu gehen. Als ich die Taverne nach einem guten Frühstück verlassen habe sah ich das es draußen schneite. Es war nicht sonderlich warm aber erträglich. So oder so frage ich mich ständig wie die anderen Völker das machen. Sie haben kein Fell das sie warm hält. Das wäre nichts für mich ganz ohne Fell… so nackt.

Es ist nun nicht mehr weit bis nach Einsamkeit. Vor mir liegt das Dorf Drachenbrügge. Es ist die letzte Siedlung bevor ich nach Einsamkeit komme. Eine kurze Rast nur im Gasthaus und dann geht es weiter.

Einsamkeit. Es ist eine Stadt die ihres Gleichen sucht. Sie ist gewaltig und wurde an einem Berghang errichtet. Das Schloss – der blaue Palast – steht auf einer einzelnen Säule im Wasser. Die ganze Stadt ist sehr imposant. Nicht nur das sie belebt ist. Nein. Auch ein Museum sucht noch Helfer. Einer der Bewohner machte mich auf einen entsprechenden Aushang an einer Anschlagtafel aufmerksam. Gesucht werden Freiwillige für die Arbeit im Museum. Ich denke das werde ich mir ansehen. Außerdem darf ich mit Stolz behaupten das ich an der angesehenen Bardenakademie von Einsamkeit angenommen wurde. Gleich nach meinem Beitritt wurde mir eine Aufgabe zu geteilt. Ich soll einen Teil einer sehr alten Lieder-Edda beschaffen. Die Verbrennung von König Olaf. Sie liegt in Totmannsruh.

Ich denke heute Nacht werde ich die Sau raus lassen!

Morndas, 25. Letzte Saat im Jahre 201 der 4. Ära

Ich bin bereit die Aufgabe die mir von Viarmo gegeben wurde anzugehen. Er bat mich den Teil der Lieder-Edda um König Olafs Verbrennung zu bergen. Seine letztet bekannter Aufenthaltsort ist Totmannsruh. Aus einigen Verweisen und Büchern konnte ich herausfinden das es sich um ein Grabmal handelt. Ein Grabmal der Nord. Das wird ein anspruchsvoller Auftrag.

Die Aufgabe ist abgeschlossen. Das Buch konnte ich bergen aber es befand sich in keime guten Zustand. Einige Zeilen des Verses waren unlesbar. Ich brachte das Buch, wie verlangt, zu Viarmo in der Bardenakademie. Eigentlich war es eine Katastrophe das die Verse nur zu einem winzigen Teil vorhanden waren. Auf der anderen Seite konnten wir durch verschiedene Bücher die Geschichte rekonstruieren und, unserer Meinung nach, die Verse entsprechend wiedergeben. Es war nicht einfach doch es hatte sich gelohnt. Jarl Elisif war begeistert von dem Vortrag Viarmos. Die Verse kamen so gut bei den Gästen an das der Jarl dies gern wöchentlich abhalten würde. Viarmo war so begeistert das er mich, am Abend bei der Feierlichkeit, in die Akademie aufnahm. Es war ein schöner Abend.

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