Tourentagebuch – Mittwoch 23.05.2018 – Spezialtransport nach Wroclaw

Der Abend war super. Ich hatte ein, zwei Bier und mich gut amüsiert. In Dresden habe ich eine Bowling-Bar gefunden und auch Anschluss an einige Spieler. Wir haben zusammen einige Kugeln geschoben und der Abend war echt klasse.

Am morgen dann klingelte gegen 07:00 Uhr der Wecker. Ein deftiges Frühstück rundetet den Start in den Morgen ab. Kurz nach 09:00 Uhr erhielt ich über die App ein Dossier für eine Fahrt. Es war ein Spezialtransport mit Begleitung. Er sollte am Nachmittag gegen 16:45 Uhr starten.

Die Zentrale bot mehr Geld für die Erfüllung des Auftrages an.

Ich willigte ein und „bewarb“ mich für diesen Auftrag. Eine Stunde später hatte ich die Bestätigung. Ich musste nur den Auftrag akzeptieren und mich gegen 14:00 Uhr beim Kunden einfinden. Ich begab mich zum angegebenen Kunden und schaute zu wie der Auflieger beladen wurde. Sehr imposant. Ohne Frage. Die Ladung ist 6,0 x 6,0 x 1,3 mit einer Last von 45 Tonnen angegeben. Ich habe mir die Frachtpapiere sehr genau angesehen. Das wird ein interessanter Ritt werden.

Es war 16:40 Uhr, sogar fünf Minuten vor dem geplanten Start das wir Freigabe erhielten. John der im vorderen Begleitfahrzeug saß gab mir Anweisungen von seiner Warte aus und Mike, tat das gleiche von hinten.

Es konnte los gehen. Die Fahrzeuge hatten sich in Position gebracht. Ich konnte die Anlage verlassen.

Alles kein Thema das verlassen der Anlage lief super und ohne große Probleme. Nun waren wir auf der Straße. Nachdem die ersten Fahrzeuge aus dem Gegenverkehr uns passiert hatte erkundigte sich John ob alles in Ordnung wäre. Er wusste das ich diese Fahrt zum ersten mal antrete.
Ich gab ihm durch das alles super läuft. Natürlich musste ich sehr aufpassen das ich dem Gegenverkehr genug platz lies, aber auch nichts vom Seitenstreifen mitnehme. Es war eine Art Gratwanderung.

Die großzügig geschnittene Kurve, für die Zufahrt zur Autobahn war nicht das Problem. Ich war mir recht sicher, an dieser Stelle, das es noch andere Herausforderungen geben würde.

Die Autobahn hatten wir auch recht schnell und unkompliziert erreicht. Aber nun war der Verkehr gegen 17:00 Uhr schon etwas mehr geworden als sonst. Ich fragte mich ob die Abfahrtszeit so gut gewählt wurden war.

Auf der Autobahn folgten einige Spurwechsel um den Verkehrsfluss nicht total zum erliegen zu bringen. Wir sind sehr oft zwischen der rechten und mittleren Spur, gerade an Zu- und Abfahrten hin und her gewechselt. Doch es ging alles gut. Die Polizei sicherte auch die Wege mit ab. John versicherte mir das alles gut läuft und als Mike mir das gleiche durch gab war ich beruhigter. Es ist aufregend. Ganz ohne Frage.

Gegen 20:30 Uhr erreichten wir dann die Grenze nach Polen. Nun war es nicht mehr weit. Alles verlief gut. Auch wenn es Berg ein nicht einfach ist den Laden bei maximal 60 KM/H zu halten. Die Ladung schiebt natürlich entsprechend. Aber bis jetzt sind alle guter Dinge da es super läuft. Wir liegen gut im Zeitplan und es gab keine Störungen.

An einer Baustelle, kurz vor der Ausfahrt nach Wroclaw hinunter wurde es kurzzeitig eng. Die Metallmarkierung der Ladung hatte eine kaum merkliche Beleuchtung so das ich diese im Seitenspiegel nicht sehen kann. Die Baustelle befand sich an einem Randstreifen dort wurde wohl die Mauer repariert. Mike war es gleich aufgefallen und gab mir durch das ich weiter links rüber muss. Das wir bremsten langsam ab und Mike machte hinten die Spuren dicht. Dadurch konnte ich ausweichen. Alles war gut. Wir hatten dieses kleine unvorhergesehene Nadelöhr überwunden.

23:35 Uhr stand der LKW mit samt seiner Ladung. John und Mike kamen zu mir und bedankten sich für die reibungslose Fahrt. Wir alle waren zwar erschöpft aber wir hatten es gut hinter uns gebracht.

Ich übergab meine Papiere dem zuständigen Mitarbeiter des Kunden. Kurz danach bestätigte ich den Abschluss der Fahrt. Kaum das ich fertig war rief Adrian an. Er bedankte sich auch für den Abschluss der Fahrt und das es so reibungslos verlief. Und dann bat er mich das ich morgen in der Zentrale bin. Er würde mich gern um 15:00 Uhr empfangen und mit mir sprechen wollen. Für heute war ich durch und John bot mir an mit ihm zu kommen da er sich wieder auf den Weg nach Leipzig begeben würde. Eine Mitfahrgelegenheit die ich gern annahm.

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