Tourentagebuch – Dienstag 22.05.2018 Dresden

Nachdem der Vertrag zwischen Adrian und Beugner geschlossen wurde erhielt ich auf meinem Handy die Bestätigung zur Übernahme der Fahrt. Beguner stellte uns seinen LKW zur Verfügung. Die Rückholung übernimmt stets der Kunde. Oder er beauftragt einen weitere Tour mit dem Fahrzeug.

Es war alles vorbereitet und ich konnte los legen. Eine einfache Tour für diesen Tag über die A4 von Erfurt nach Dresden. Ich denke die Fahrt sollte schnell erledigt sein. Meine Frachtpapiere habe ich auch schon erhalten. Somit war alles geritzt. Der Vorratstank kann geliefert werden.

Gegen 13:20 Uhr hatte ich schon Erfurt verlassen. Die Fahrt zur Autobahn verlief ohne große Probleme. Auch wenn hier und da einige Straßenzüge mit Baustellen übersät waren so war der Zeitverlust doch gering. Auf der Autobahn sah ich auch einen liegen gebliebenen LKW. Scheinbar hatte man versäumt eine ordentliche Ladungssicherung zu betreiben. Die Ladung hatte die Plane durchschlagen und lag nun verteilt auf der Fahrbahn herum. Doch auf meine Route nach Dresden war alles ruhig.

Gegen 14:15 Uhr hatte ich das Hersmdorfer Kreuz schon fast hinter mich gebracht. Die Fahrt war weiterhin ruhig und der Scania fuhr sich auch klasse, Ein ruhige Fahrgefühl auch bei unruhigen Straßen und schlechten Fahrbahnen. Im Rückspiegel sah ich immer wieder die Ladung. Sie lag ebenfalls sehr ruhig.

Immer wieder fuhren Autos an mir vorbei und ich glitt mit meinen 80 Km/h vor mich hin.

Es war nun nach 15:00 Uhr und ich hatte Chemnitz schon hinter mir gelassen. Ein kleiner Hauch alter Erinnerungen wurden wach da ich hier sehr viel Zeit verbracht hatte.

Noch ein bisschen und ich würde in Dresden ankommen.

Kreuz Dresden lag vor mir. Der Abzweig zwischen Deutschland und der tschechischen Republik war nicht mehr weit. Ich würde in der Alt-Stadt abfahren und dort meine Ladung an den Zielort schaffen.

Dresden ist eine sehr schöne Stadt. Und ich wünschte ich hätte mehr Zeit um hier zu verweilen. Der Abend nähert sich langsam und ich spüre etwas mehr die Müdigkeit als noch heute Mittag. Noch wenige Kilometer und ich erreiche den Kunden von Beugner. Die Fracht ist gleich an ihrem Zielort.

Gegen 17:00 Uhr dann war ich beim Kunden angekommen. Alles verlief gut und der Zeitplan wurde eingehalten. Ich parkte den LKW wie besprochen und brachte die Papiere hinein zum Empfang. Nach einer guten halben Stunde war auch das geklärt.

Ich übergab alles was ich an Papieren hatte dem Empfang und ging hinaus. Draußen angekommen klingelte mein Handy. Auf dem Display meldete sich die App von Adrian’s Firma. Sie zeigte mir an das ich für heute mit den Fahrten durch wäre da meine Lenkzeit erreicht sei. Die App schaltete sich dann in den „Ruhemodus“. Keine weitere Fahrt würde heute anstehen. 

Eine letzte Meldung kam noch über die App herein. Adrian hatte mir für die gute Erledigung der beiden wichtigen Aufträge eine Art Spesenkonto frei geschalten. Auf ihr hatte ich täglich 250,00 EUR verfügbar für Unterkunft und Kost und Reise wenn ich nicht zuhause in wäre und die App im Ruhemodus ist.

Ich hatte nun also zwei Möglichkeiten. Mich zum Hauptbahn zu begeben und mit dem nächsten Zug nach Leipzig zu fahren oder in Dresden zu bleiben und etwas die Stadt zu genießen. Ich entschied mich für letzteres.

Dank der App war schnell ein Hotel gefunden und dann ging es auf in das Nachtleben. Etwas trinken gehen und dann ab ins Hotel. Ein denkwürdiger Abend würde es werden.

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